verzichtsverzicht Bewusst leben in Erasmustan

1Jul/102

Das war’s

Und da schwinge ich mich in den Sattel, mit dem letzten Krams aus der Wohnung auf dem Gepäckträger, und ziehe von dannen. Ein letzter Blick zurück fällt auf Asier, meinen haarigen Mitbewohner, der rauchend in seinem Fenster steht und mir zuwinkt. Genau wie ganz am Anfang, als ich mit dem vollbepackten Fahrrad nach der Reise letzten Sommer über den Platz mit der Fontäne fuhr, um mein zukünftiges WG-Zimmer zu beziehen.
Fast ein Jahr, zwei Semester, ist das her. Seltsam emotionslos verlasse ich jetzt die Wohnung. Ein WG-Leben hatten wir nicht. Besonders individuell eingerichtet war es auch nicht, ein paar Fotos an der Wand. Besser so.
Auf zu neuen alten Ufern! Ich freue mich auf pampham, ich freu mich auf Hamburg, ich freu mich auf Wien!
Und in der Zwischenzeit lässt es sich ganz angenehm leben, in Daniels Finca, mit Swimmingpool und Ruhe.

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  1. und ich freu mich auf dich

  2. Und mich machen diese Zeilen ganz traurig.
    Stellvertetend nehme ich alle Traurigkeit auf mich, die du nicht zugelassen hast.
    (Die letzlich fehlende menschliche Wärme in dieser Wohnung habe ich nicht so gespürt wie du, denn als ich da war, warst du da!!!).

    Ich weine jetzt für dich.

    Und natürlich freue ich mich auf dich.
    Aber das ist eine andere Geschichte.


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